Spontanhalte von Fahrenden; Publikationen vom 21. April 2016

Gemeindekanzlei

Es stehen nicht genügend offizielle Halteplätze für Fahrende zur Verfügung. So kommt es vor, dass Fahrende Bauernfamilien anfragen, ob sie ein Grundstück für Spontanhalte zur Verfügung stellen würden. Gemäss Aargauer Recht und Praxis gelten als Spontanhalte maximal zwei Aufenthalte pro Jahr von je maximal zwei Wochen im Abstand von mindestens einem Monat.

Ist der Grundeigentümer mit einem vorübergehenden Aufenthalt von Fahrenden einverstanden und lassen die Vorschriften dies zu, empfiehlt sich der Abschluss eines schriftlichen Mietvertrags. Grundsätzlich steht nach Art. 699 ZGB jedem Grundeigentümer aber auch ein Abwehrrecht zu. Niemand muss Fahrende gegen seinen Willen auf seinem Grundstück dulden. Weitere Informationen und Mustermietverträge erhalten Sie auf der Gemeindeverwaltung.